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Kehrtwendung

Ewig her das ich Lust dazu hatte einen Blogeintrag zu schreiben, aber dafür ein viel intensiveres Gefühl sich mal wieder richtig schön auskotzen zu wollen. Ich bin stolz meinen letzten Eintrag zu lesen und zu wissen das ich es geschafft habe. Ich weiß nicht wie ich den Kreis durchbrochen habe, oder was sich verändert hatte und warum ich dieses eine Mal dazu bereit war zu gehen aber ich habe es geschafft. Leider mit einem unschönen Ende, mehr als das. Nachdem sich die Beziehung erledigt hatte, verschwand er für ein paar Tage. Durch die Drogen ist er psychotisch geworden, in Köln wurde er dann nach 5-6 Tagen aufgegriffen. Eine kurze Zeit, die aber sehr prägend war. Alle dachten ich hätte ein schlechtes Gewissen weil ich ihn verlassen hatte, aber nein ich wusste schon das ich mir in dem Fall nichts vorzuwerfen habe. Aber viel schlimmer, ich machte mir Sorgen. Nach dem letzten Eintrag war es ja leider nicht schlagartig vorbei, es quälte mich noch eine ganze Weile und ich fing immer mehr an mich verantwortlich zu fühlen. Was sich bis heute noch durchzieht. Keiner in meinem Umfeld weiß das ich ihn noch 3 mal besucht habe in den letzten Wochen, und das ich ihm meine Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Therapie angeboten habe. Auch nicht das ich mich ab und zu vergewissere wie es ihm geht, oder das ich  bei den Besuchen kleine Geschenke wie Bücher etc. mitgebracht habe. Immer wenn ich Ihn gesehen habe, kam eigentlich die Wut in mir hoch weil er genauso redete wie zuvor. Unvernüftig, unfair, egoistisch. Bloß mit dem Unterschied das er in dem Fall der war dem es richtig mies ging. Es ist eine Abhängigkeit. Vielleicht ein Helfersyndrom. Ich muss aufjedenfall damit abschließen. Ansonsten schwankt mein Leben zwischen gut und böse, irgendwo so mittendrin. Ich war aufjedenfall öfter feiern, aber gleichzeitig habe ich aufgehört zu kiffen und ich trinke weniger. Ich war auch öfters im Theater, habe viel Zeit mit meinen Freunden verbracht, gehe regelmäßig schwimmen, habe aufgehört Fleisch zu essen. Außerdem überlege ich wegzuziehen. Und ich würde gerne neue Leute kennenlernen. Irgendwie zu viele Sachen für meinen kleinen Kopf, deswegen kürze ich das jetzt auch ab. Hat gut getan ein bisschen loszuwerden. Momentan habe ich das Gefühl das es schwer ist seine Gedanken in Worte zu fassen, aber noch schwerer jemanden zu finden mit dem man überhaupt gut reden kann. Dem man sich anvertrauen will.
13.11.16 18:29
 
Letzte Einträge: An all die, die keine Ahnung haben was sie eigentlich tun , Warten bis sich die nächste Tür öffnet, eine schöne Begegnung, Bindungsangst, Lebenslust, Glühbirne


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OvO / Website (1.2.17 15:34)
Ab einem gewissen Punkt im Leben, passiert etwas in einem, dass einen in eine bessere Richtung führt. Was das genau war oder ist lässt sich selten fest ausmachen. Oft ist es ein Zusammenspiel unterschiedlicher Dinge. Aus deinem Text kann man aber schon so ein bisschen was rauslesen. Wenn geliebte Menschen sich selbst kaputt machen, ist das immer schwer zu ertragen. Das kann einen schon ziemlich prägen. Aber ich versuche immer einen Sinn darin zu finden. Einen Sinn, den man vllt nicht sofort versteht oder dem man einem Ereignis vllt auch erst geben muss. Deine Kehrtwende hört sich gut an. Besonders Theater und Schwimmen. Tut der Seele, Körper und Kopf sehr gut. Versuche es bewusst zu genießen, damit die Balance nicht wieder zu sehr ins böse abrutscht.

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