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Diese Sache Mit Ana

Ja, natürlich kommt zu dem Ärger alles dazu, was man sich in meinem Alter nur vorstellen kann. Natürlich ist es auch oberflächlich über sein Aussehen zuschreiben, aber darum wird es in diesem Eintrag gehen. Ich bin 18 Jahre alt, wahrscheinlich genau das Alter an dem man sich die meisten Gedanken in Thema Figur macht. Es sind nicht die Medien die mich beeinflussen, auch keine zu dürren Models auf den Laufstegen dieser Welt. Ich glaube ich bin es selber, aber wie gesagt.. ich glaube es. Ich sehe draußen überall verschiedene Typen. Dicke, Dünne, Magere, Fette, trainierte, untrainierte. Und um ehrlich zusein, ich habe nichts gegen dickere/fülligere Figuren. Bei ANDEREN. Ich sehe diese Menschen mir meistens ziemlich genau an, wenn ich beispielsweise an einer Haltestelle sitze und mal wieder vor mich hin nachdenke. Wenn sie Leggins tragen, und viele meiner Freundinnen sagen würden: Das geht gar nicht, da quillt ja alles. Nein das finde ich nicht! Manchmal tragen diese Leute Leggins, ein Oberteil darüber, und wenn ich sie mustere kann ich genau ihre Hüftpolsterchen sehen, wie sie höchst wahrscheinlich ungewollt aus den Seiten hervor treten. Aber irgendwie.. ist es normal, ich finde es nicht eklich, wenn ich Cellulite durch Strumpfhosen sehe, ich finde es nicht schlimm wenn jemand seinen Kopf dreht und ein Doppelkinn hat. ABER, und jetzt kommen wir zum eigentlichen Punkt, an mir selber stört mich das alles. bspw. Fotos. Ja, manchmal werden Fotos gemacht, wo man selber zufällig im Hintergrund zusehen ist, und was mache ich auf Fotos? Ich sehe schlimm aus. Ich drehe meinen Kopf und ich sehe leichte Andeutungen eines Doppelkinns, eine Bauchfalte oder sonst so etwas. Und es lässt mich nicht mehr los. Tagelang denke ich " ich darf nicht essen, ich werde unglücklich mit essen sein". Und ja das wird sich womöglich so anhören, als wäre ich total diszipliniert und könnte wirklich das so durchziehen. Aber nein, das kann ich nicht! Und wenn ihr das kennt, dann wisst ihr wahrscheinlich wie schwer es wirklich ist, sich so zu disziplinieren! Diese Woche habe ich mich sehr viel mit Ana beschäftigt, vor einem Jahr war das schoneinmal so. Ich war an dem Punkt angekommen, wo ich es durchziehen wollte mein Traumgewicht zu erreichen, und dafür würde ich alles tun. Aber auch vor einem Jahr war es gleich. Für mich persönlich, ist es ein wundervolles Gefühl nichts zu essen, wenn ich es bis spät nachts durchhalte , wirklich kaum was gegessen zu haben. Gestern hatte ich 2 Toasts mit Magerine , Salz und Pfeffer. Und ja es fühlt sich toll, und leicht an. Jetzt haben wir grad halb 1 und ich habe noch nichts gegessen, und das beste Gefühl ist es sich zu denken "heute kann ich mir noch etwas erlauben" aber entweder man kriegt nach Tagen dieser Lebensweise eine FA (=Fressatacke/Fressanfall) oder man kommt nicht mehr raus, und es geht einem immer schlechter. Das Resultat, nach ein paar Tagen fühlt man sich zu 100% ausgelaugt, und das schlimmste ist, man steckt wirklich voll drin. Ich glaube es vergeht kein Tag an dem ich nicht denke, was esse ich heute, wieviel kaloŕien waren es ungefähr, macht mich ein glas sprite dick? Und letztendlich weiß ich auch nicht ob es sich lohnt für dieses  einmalige Leichte Gefühl, tausend depressive Stunden in kauf zu nehmen. Aber.. irgendwo möchte ich das. Ich möchte dieser Mensch sein, der diszipliernt abnimmt, bis zu schweren Problemen. Ja das hört sich unverständlich und krank für die meisten an... aber es ist so!
14.9.12 12:41
 
Letzte Einträge: Kehrtwendung, An all die, die keine Ahnung haben was sie eigentlich tun


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Exhausted / Website (14.9.12 14:20)
Ich glaube, mir ging es mal so ähnlich. Ich bin heute 23 und hatte in meinem Leben weder eine Essstörung, noch war ich Pro-Ana. Wenn du mich fragst, gehört vor allem Letzteres zu den größten Fehlern, die du in deinem Leben machen kannst, weil du das nie wieder endgültig los wirst. Mit 18 sieht man immer noch jeden einzelnen Makel, den man hat. Das Problem ist, dass man schnell dazu neigt, zu glauben, dass irgendein Makel dazu führen würde, weniger liebenswert zu sein. Und ja, auch die Medien spielen da eine große Rolle, auch wenn man das selbst nicht so wahrnimmt. Für mich waren die Models früher irgendwie doch immer nur ein Schlag ins Gesicht oder eher eine Möglichkeit, zu sehen, wie ich nicht bin. Heute schau ich auf das Cover einer Zeitschrift und muss grinsen, weil die ganzen Fotoveränderungen nicht offensichtlicher sein könnten.

Ich hatte übrigens irgendwann mit 18 tatsächlich ein paar Kilo zu viel. Dass ich fanatisch war und mich auf das Essen konzentriert habe, war vorher schon. Selbstdiszipliniert war ich wohl nicht, ich hab immer wieder zu wenig gegessen, dann wieder zu viel. Abgenommen habe ich nicht. Heute bin ich 23, wie gesagt und habe mein Wunschgewicht. Ich bin weder zu dünn, noch zu dick. Wenn man wirklich abnehmen will - und zwar im gesunden Bereich -, dann sollte man auch gesund abnehmen. Ansonsten hast du eh nicht lange was davon. Und was das Thema Selbstdiszipliniertheit angeht: Heute weiß ich, dass man nicht selbstdiszipliniert ist, wenn man tagelang hungert. Das ist der schnelle, aber total sinnlose Weg. Wer wirklich selbstdiszipliniert ist, schafft es, gesund zu leben und damit abzunehmen. Ist für die Gesundheit besser und was habe ich schon davon, wenn ich extrem dünn bin, aber nicht lange lebe, weil ich mich tothungere oder aber ein Leben mit Therapie.


Exhausted / Website (14.9.12 14:20)
Ich mag nicht unbedingt moralisieren. Mit 18 war mir auch all das klar. Mir war damals nur nicht bewusst, dass ich tatsächlich irgendwann sagen würde, dass ich mit mir zufrieden bin. Für mich war klar, dass ich immer unzufrieden mit mir sein müsste, so wie ich bin. Als ich aufgehört habe, im Spiel nur Makel zu suchen und einen Menschen gefunden habe, der mich genau so liebt, wie ich bin... Tja, da wurde es deutlich besser.

Liebe Grüße
Exhausted

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