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eine schöne Begegnung

Momentan weiß ich ja eigentlich gar nicht so recht was ich tue (So wie wahrscheinlich jeder andere auch), also entwickelte sich aus meiner Wochenendplanung einmal mehr ein Abend an dem viel zu viel Alkohol konsumiert wurde. Oder doch die perfekte Menge, wie man es eben nimmt. Gestern trafen sich um die Zehn Leute an unserem Küchentisch. Es wurden Trinkspiele gespielt und ausgelassen gequatscht und rumgeblödelt. An sich ein unbestritten lustiger Abend. Irgendwann verlief sich alles und wir gingen nach Mainz. Geplant war der Besuch eines kleinen Szene Pub's. Daraus wurde allerdings eine kleine Kneipentour bis hin zum "Schonschön". Ich weiß nicht ob man es einen Club nennen kann, aber ich denke das beschreibt am besten was es versucht zu sein. Aufjedenfall tanzten wir, zu dem Zeitpunkt hatten wir uns in eine kleinere Gruppe verwandelt. Und es entwickelte sich so das ich mit Stefan den ganzen Abend tanzte. Nicht irgendwie eng oder touchy, stattdessen wirbelte er mich herum und zwischendurch küsste er mal meinen Kopf (falls man sich beim lesen wundert, er ist mindestens 2Meter groß... ich hingegen um die 1.63m) es war eine entspannte Stimmung und ich fühlte mich wohl. Gegen 4Uhr mussten wir dann allerdings auch mal die Tanzfläche räumen, ich kam aus dem Gähnen gar nicht mehr raus und wollte nur noch ins Bett um mich in 2 Decken einzukuscheln und zu schlafen. Also lief Joana mit Jannis, und ich vorne mit Stefan. Eigentlich haben wir uns nicht viel unterhalten, ich denke wir mochten uns einfach so. Irgendwann nahm er meine Hand und wir liefen Händchenhaltend weiter den Weg entlang. An der Haltestelle angekommen hockten wir uns auf den Bordstein und ich hatte keine Kraft mehr. Also lehnte ich meinen Kopf an ihn und wartete bis der Rest kam. Als wir den Bus ankommen sahen, drehte sich Stefan zu mir und fragte mich ob er mich küssen dürfte. Die Antwort kann man sich schon denken. Im Nachhinein betrachtet wäre es vielleicht besser gewesen, wäre ich nüchtern gewesen... Aber daran ist ja nichts mehr zu ändern. Irgendwie war der Moment trotzdem unglaublich schön. Auf einmal hörte ich den Bus an mir vorbei fahren und schreckte auf. Der Bus bremste wieder ab und öffnete noch einmal seine Türen. Ziemlich unangenehm, weil eindeutig jeder den Kuss beobachtet hatte. Ich weiß auch noch das mir die Hitze in den Kopf stieg, als ich den Bus betrat. Naja, dann war es auch schon vorbei und jetzt haben wir einen Tag später. Eine sehr schöne Begegnung.
7.10.17 17:02


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Warten bis sich die nächste Tür öffnet

Das Leben ist schon vergleichbar mit einem Rausch. Unsere Lebenszeit ist ein winziger Bruchteil der Zeit die die Menschen diese Erde unter Beschlag genommen haben. Wenn ich so lese was ich vor nicht allzu langer Zeit geschrieben habe, merke ich schon wie alles im Wandel ist. In der Zwischenzeit bin ich ausgezogen, immer noch in derselben Stadt, allerdings mit 6 weiteren Personen in einer Wohngemeinschaft. Für diese Menschen empfinde ich eindeutig Hass und Liebe in einem. Ich bin unglaublich dankbar für die Erfahrungen die ich hier sammeln darf, für die neuen Eindrücke und dafür das immer jemand da ist. Momentan bemühe Ich mich allerdings auch zu Ruhe zu kommen und meine Zeit für mich selber zu finden. Irgendwie ist es schwierig sich weiter zu entwickeln. Ich nehme mir so vieles vor, letztendlich arbeite ich den Großteil der Woche und die Zeit die übrig bleibt nutze ich zur Entspannung. Bücher fange ich an, bringe sie nicht zu Ende. Ich versuche zu malen, aber ich gebe es wieder auf. Ich bemühe mich um eine gute Ernährung, aber ich brauche Kaffee und Schokolade. Alles in allem bleibe ich die Person die ich bin, chaotisch und belastet mit Stimmungsschwankungen. Es ist das erste Mal seit langen das ich alleine bin und ich komme mir gerade etwas seltsam vor, es fällt mir schwer Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich hatte auch eine kurzzeitige Beziehung von 3 Monaten. Er hat mich wieder aufgebaut, und ich habe mich von der Altlast erholt. Schwer zu sagen wie ich es gerade wegstecke. Eines Tages wurde es seltsam und wir trafen uns auf einem Feld. Ich wusste schon das es zu Ende war, aber es war das erste Mal das ich diejenige war mit der "Schluss" gemacht wurde, und das Ohne langes Hin und her. Es ist auch das erste Mal das ich nicht versuche mich abzulenken. Naja die ersten paar Monate habe ich es schon geschafft. Aber jetzt sitze ich gefühlt auf einem riesigen Haufen verbrannter Asche. Ich bin eigentlich glücklich, aber ich kann es noch nicht so richtig zu lassen. Eigentlich wollte ich so viel schreiben, aber jetzt gerade fühle ich mich doch nicht bereit dazu
29.9.17 23:20


Kehrtwendung

Ewig her das ich Lust dazu hatte einen Blogeintrag zu schreiben, aber dafür ein viel intensiveres Gefühl sich mal wieder richtig schön auskotzen zu wollen. Ich bin stolz meinen letzten Eintrag zu lesen und zu wissen das ich es geschafft habe. Ich weiß nicht wie ich den Kreis durchbrochen habe, oder was sich verändert hatte und warum ich dieses eine Mal dazu bereit war zu gehen aber ich habe es geschafft. Leider mit einem unschönen Ende, mehr als das. Nachdem sich die Beziehung erledigt hatte, verschwand er für ein paar Tage. Durch die Drogen ist er psychotisch geworden, in Köln wurde er dann nach 5-6 Tagen aufgegriffen. Eine kurze Zeit, die aber sehr prägend war. Alle dachten ich hätte ein schlechtes Gewissen weil ich ihn verlassen hatte, aber nein ich wusste schon das ich mir in dem Fall nichts vorzuwerfen habe. Aber viel schlimmer, ich machte mir Sorgen. Nach dem letzten Eintrag war es ja leider nicht schlagartig vorbei, es quälte mich noch eine ganze Weile und ich fing immer mehr an mich verantwortlich zu fühlen. Was sich bis heute noch durchzieht. Keiner in meinem Umfeld weiß das ich ihn noch 3 mal besucht habe in den letzten Wochen, und das ich ihm meine Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Therapie angeboten habe. Auch nicht das ich mich ab und zu vergewissere wie es ihm geht, oder das ich  bei den Besuchen kleine Geschenke wie Bücher etc. mitgebracht habe. Immer wenn ich Ihn gesehen habe, kam eigentlich die Wut in mir hoch weil er genauso redete wie zuvor. Unvernüftig, unfair, egoistisch. Bloß mit dem Unterschied das er in dem Fall der war dem es richtig mies ging. Es ist eine Abhängigkeit. Vielleicht ein Helfersyndrom. Ich muss aufjedenfall damit abschließen. Ansonsten schwankt mein Leben zwischen gut und böse, irgendwo so mittendrin. Ich war aufjedenfall öfter feiern, aber gleichzeitig habe ich aufgehört zu kiffen und ich trinke weniger. Ich war auch öfters im Theater, habe viel Zeit mit meinen Freunden verbracht, gehe regelmäßig schwimmen, habe aufgehört Fleisch zu essen. Außerdem überlege ich wegzuziehen. Und ich würde gerne neue Leute kennenlernen. Irgendwie zu viele Sachen für meinen kleinen Kopf, deswegen kürze ich das jetzt auch ab. Hat gut getan ein bisschen loszuwerden. Momentan habe ich das Gefühl das es schwer ist seine Gedanken in Worte zu fassen, aber noch schwerer jemanden zu finden mit dem man überhaupt gut reden kann. Dem man sich anvertrauen will.
13.11.16 18:29


An all die, die keine Ahnung haben was sie eigentlich tun

Ich denke, oder ich eher ich hoffe zu wissen das einige unter euch da draußen sind. Jeder kommt ja irgendwann in die so genannte Selbstfindungs-Phase.Das früher oder später. Wenn man sich das erste Mal ernsthafte Gedanken darüber macht wie eigentlich der eigene Charakter sich geformt und gebildet hat, wozu man diese Welt bevölkert, was der eigene Stand in der Gesellschaft ist, Schwarz und weiß, was ist wichtig und was nicht. Für meinen Teil habe ich momentan große Angst. Aber das wirklich schlimme daran ist nicht meine Angst, sondern der Druck. Das sich ätzend einschleichende Gefühl irgendwem oder irgendwas gefallen zu müssen, sich selber erklären zu wollen warum man dies und jenes nicht geschafft hat. Erklären warum man den Weg geht, den man eben geht, obwohl man selber keine Ahnung davon hat. Und dann gibt es diese nach außenscheinend super bodenständigen Menschen. Die einem vermitteln nicht mehr Wert als ein quersteckender Furz in der Landschaft zu sein. Die einem zeigen wie es für sie "richtig" läuft und einem dann das Gefühl geben unsicher zu sein. Momentan habe ich das Gefühl genau das bis eben beschriebene deckt den Großteil der Menschheit ab. So viele um mich herum passen sich dem an was normal (relativ) ist, und ich selber tue das auch. Heute ist mir bewusst geworden wie sich diese Gedanken in mir festgesetzt haben. Ich bin jetzt 21 Jahre alt und fühle mich zu ALT um raus zu gehen und einfach meine Arbeit zu schmeißen, zu verreisen und das zutun wonach mir der Kopf steht. Ich schäme mich zu anderen zusagen das ich das Fachabi und die Sozialassistenten Ausbildungen geschmissen habe weil mich zu der Zeit wohl eher Partys und Freunde interessiert haben. Ich schäme mich dafür das ich keine Nachrichten gucke, kein Instrument spiele, kein ausgeprägtes Talent besitze. Ich schäme mich das ich keine andere Sprache außer Englisch und Deutsch spreche. Ich schäme mich das ich einen Realschulabschluss habe. Ich schäme mich das ich für andere nichts erreicht habe, von außen betrachtet. Ich schäme mich für einiges und ich weiß nicht ob sich das je ändern wird, aber wenigstens HEUTE habe ich erkannt das ich mich eigentlich nur schäme weil ich selber Angst davor habe nicht akzeptiert zu werden. Weil alle irgendein Bild im Kopf haben. Und mittlerweile ist das einzige was ich dazu lerne, das Leute die andere haben wollen wie sie es gerne hätte die größten Marionetten der Welt sind. Imitationen von anderen, aber nichts daran ist so besonders. Nein, heute schäme ich mich nur weil die Welt ist wie sie eben ist
3.2.17 23:32


Abschied

Es ist schwer zusagen in welche Richtung sich mein Leben bewegt hat. Ich habe mich zu einer dieser Frauen entwickelt die sich einiges gefallen lassen und sich umgekehrt wundern warum das Glück auf sich warten lässt. Ich hatte eine Beziehung die sich festgesetzt hat, in der ich das erste Mal geschlagen - beleidigt - angespuckt und klein gemacht wurde. Es drehte sich im Kreis, er kam immer wieder und ich ebenso. Nachdem er mich geschlagen hatte, lag ich einen tag darauf wieder im seinen Bett. Eine Zeit lang wurde es schlimmer, er rauchte unheimlich viel Gras. Aber das war das kleinste Problem. Letzten Sommer geriet er dann auch an härtere Drogen. MDMA, Koks. Alles mögliche. Und sein Verhalten wurde schlimmer, und sein Gedächtnis schien sich praktisch auf zu lösen. Bis heute denkt er ich wäre die böse, die kaum etwas für ihn getan hätte und gibt mir wirklich das Gefühl nichts wert zu sein. Ich habe ihm ein paar seine Schulden abgenommen, mich um Bewerbungen gekümmert, eingekauft, ich bin jeden Tag zu ihm gefahren. Ab und zu stellte ich mich auch quer, aber zu selten für das was er eigentlich verdient hatte. 1 1/2 Jahre quälten wir uns gegenseitig ab. Die Beleidigungen wurden härter, und ich passte mich auch an. Obwohl ich mich so selber nicht ausstehen konnte. Ich dachte wirklich Hassliebe könnte auch wahre Liebe sein. Aber meine Freunde, so ist es nicht und versucht euch nicht so etwas einzureden. Irgendwann versuchte er immer meine Blicke zu deuten, ein Lächeln in der Öffentlichkeit - und ich war sofort die F**** die herum flirtet. Selbst in verlassen Straßen meinte er ich würde versuchen jeden zu beeindrucken. Ich würde ihm nicht das Gefühl geben der einzige zu sein, nur weil ich nach einiger Zeit wirklich nichts mehr zu lachen hatte.

Es führte zu einer On/Off Beziehung. Abstand zu Freunden, weil diese einen nicht mehr verstehen konnten. Ich selber habe in dieser Zeit auch nicht mehr richtig nachgemacht, es ist festgefahren. Aber ich komme da raus! 

28.2.16 19:55


Schwarz/weiß Denken

Ich und mein Freund sind jetzt fast ein Jahr zusammen und wir haben leider schon einiges durch, was ich vorher nie geahnt hätte. Einmal kam es sogar so weit das er eines Abends mich betrunken getreten hatte, das ist jetzt ungefähr 2 Monate her. Er entschuldigte sich bei mir und meiner Familie und ich gab ihm noch eine zweite Chance. Bis jetzt ist nichts mehr in die Richtung vorgefallen und darüber bin ich selbstverständlich auch sehr froh. Aber dafür haben wir unendlich viele Steine in unseren Weg gelegt bekommen und zu den Strapazen zählen natürlich nicht nur die außen Einwirkungen, sondern auch unsere Internen Streitereien. So an Sich stehen die Grundprinzipien, wir können uns vertrauen und miteinader offen und ehrlich reden. Aber nicht nur das seine Mutter mich immernoch nicht leiden kann, sein großer Bruder ist auch der Meinung das es wohl besser wäre wenn mein Freund sich von mir verabschiedet. Dann gibt es auch noch Freunde von mir die Ihn nicht leiden können und selbstverständlich anders rum, und letztendlich behindert das dass wir uns sicher fühlen und auch etwas am Wochenende gemeinsam unter nehmen können. Am schlimmsten ist aber das ich das Gefühl habe schon abgestempelt worden zu sein. Seine Mutter zum Beispiel meinte sie sieht eine Falschheit in meinen Augen und das ich hinterlistig wäre und das meint sie an Blicken zu erkennen die meinerseits NIE so gemeint waren. Ich war immer höflich zu Ihr und habe sie nie beleidigt, ich habe mir Mühe gegeben mit ihr gut auszukommen und schlechte Absichten habe ich auch nicht. Es tut mir unglaublich weh wie alle meinen mit mir umgehen zu können und ich denke ich habe in meinem Leben auch noch nie so viele Beleidigungen mir anhören müssen! Außerdem bringt es mich oft dazu selbst an mir zu zweifeln in Richtungen die für andere vollkommen unerklärlich sind.  Dieses Wochenende gab es auch wieder einen enormen Streit. Kurzgefasst waren wir auf einer Kerb um das Feuerwerk anzusehen und er ging mit seinen Freunden vor. Dann schauten wir uns das Feuerwerk an und er wollte wieder zu seinen Freunden und wir klärten ab das ich innerhalb einer halben Stunde nachkam. Nach 10 minuten rief ich ihn an und er meinte das sein Bruder und seine Freunde weg wären, also eilte ich alleine zu ihm hin und ließ meine Freunde weiterlaufen. Auf dem Weg traf ich seinen Bruder und ich freute mich ein vertrautes Gesicht zusehen! Er fragte wo sein Bruder sei und ich sagte Ihm das er alleine dort wäre weil er sie verloren hätte und ich jetzt auf dem Weg zu ihm bin. Er war schon etwas angeheitert und starrte mich böse an "Findest du das lustig das er alleine ist? Eine Freundin lässt ihren Freund nicht alleine!" usw usw. Ich hatte überhaupt nicht gelacht, aber das war mir dann auch egal also flitzte ich weiter. Ich erzählte meinem Freund kurz von dem Vorfall und er meinte das sein Bruder einfach ein bisschen zu viel getrunken hatte. Dann kam er auch schon nach und tauchte hinter uns auf und machte mich weiter dumm an. Mein Freund meinte dann aufeinmal auch das sein Bruder recht hätte weil ich ihn ja allein gelassen hätte. So Situationen kommen enorm oft vor. Wir machen etwas aus und sind beide einverstanden damit und danach hält er mir vor das ich ihn alleine lassen würde. Das waren 10 Minuten und wären seine Freunde dort gewesen, wäre ihm das ja auch egal gewesen. Der Abend ging noch viel weiter aber letztendlich endete es wie schon so oft, er beleidigte mich und meinte Schluss zu machen. Das kam jetzt mindestens schon 6 Mal vor und am nächsten Tag war für ihn wieder alles gut. Aber die Wörter sitzen, und vorallem das er meint ICH hätte IHN nicht verdient. Ich habe das Gefühl ich drehe durch und das mich keiner versteht.
15.7.15 18:56


Wenn der Kopf so schwer wird

Der Titel sagt eigentlich schon einiges darüber aus wie ich mich momentan fühle, das ich das Gefühl habe nichteinmal zu wissen wo ich anfang soll oder sollte. Klar, der Stillstand einiger Zeit ist vorbei, mein Leben geht weiter und findet irgendwo seinen Weg. Aber im Moment passiert einfach zu viel und ich kann das so stumpf sagen weil es anders nicht auszudrücken ist. Ich habe jemand "neues" in mein Leben gelassen und hätte niemals gedacht wie schwer es wird, oder besser gesagt wieviel äußerliche Einwirkungen das Potenzial haben alles zu beeinflussen was gerade so passiert. Um es zu erklären ist dabei anzufangen das die Mutter der neuen Person krank ist. Alkoholkrank. Und so oft wie ich dachte ich durchblicke diese komplizierte Erkrankungen, desto öfter bin ich damit hingefallen. Es hängt nicht alles damit zusammen, aber es fällt uns so schwer darüber hinauszugehen. Er hatte seine eigene Wohnung und ist zurück gezogen. Um noch Zeit mit ihr zu haben, um sich gegenseitig Kraft zu geben. Aber alles ist ganz anders gelaufen. Wir sind jetzt ein halbes Jahr zusammen, eng zusammen. Wir verbringen aufjedenfall viel Zeit miteinander, und es gibt unendlich viele "schöne" Momente, die es heißt einzufangen und in schweren Zeiten sich daran zurück zu erinnern. Aber ich merke es wie es mich aussaugt. Einerseits der Wille ihr zu helfen und zu wissen es geht nicht, andererseits das unwohle Gefühl das dort alles möglich ist und nichts unter irgendeiner Kontrolle steht. Ich musste mir Beleidigungen gefallen lassen, Blicke die im Gefühl stechen. Ich hab an meiner Person weitesgehend gearbeitet und bin aufmerksamer geworden. Und was habe ich jetzt davon? Ich stehe an letzter Stelle, an allerletzter. Ich muss Verständnis zeigen, was sich auch gut anfühlt, aber auch gleichzeitig falsch. Ich habe das Gefühl nichts mehr gerecht zu werden und nach Perfektion zu streben. Um vielleicht jemanden zu Gefallen, oder das Gefühl zu haben mir selbst zu entsprechen. Ich kann nicht beschreiben wie Kraftraubend das ist und ich weiß auch ehrlich nicht wie es weitergehen soll.

 

18.4.15 12:30


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